Materialzusammensetzung auf 1/1000 mm

rap.ID Particle Systems GmbH entwickelt, produziert und vertreibt weltweit mobile Systeme zur automatischen chemischen Analyse von Mikropartikeln aus Gasen und Flüssigkeiten, wie z.B. Medikamenten oder Prozessmedien. Mit ihren Analysengeräten führt rap.ID darüber hinaus einen weltweit einzigartigen Partikelidentifizierungsservice durch. Die langjährige Erfahrung aus Gerätebau und Analysenservice für über 50 international erfolgreiche Unternehmen nutzt rap.ID um ihren Kunden maßgeschneidert auf ihre Anwendung, Methoden und Geräte zur Isolierung, Charakterisierung und Identifizierung von Mikrometerpartikeln qualifiziert nach ISO 9001:2000 anzubieten.

Partikelkenntnis = Prozesskenntnis

Partikel spielen in immer mehr industriellen Bereichen eine Rolle. Gründe dafür sind immer kleiner werdende Bauteile und Strukturen und die wachsenden Ansprüche an die Qualität der Produkte. Neben den bereits seit Jahrzehnten unter reinen Bedingungen hergestellten Produkte wie sterile Medikamente, Mikrochips, Festplatten, LCD-Monitore, Implantate, werden Partikelkontrollen auch auf Bauteilen für die Automobilindustrie, wie z.B. ABS – Systeme, notwendig. Mit rap.ID Produkten lassen sich Kontaminationen rasch erkennen und durch die Identifizierung sicher den Partikelquellen zuordnen.

Relevant ist dies in den folgenden Industrien:

  • pharmazeutische Industrie
  • Medizintechnik
  • Halbleiter, Elektronik und Festplattenindustrie
  • Lebensmittelindustrie
  • Luft- und Raumfahrttechnik
  • Automobilindustrie und Zulieferer

Ziel von rap.ID ist es, immer mehr Unternehmen den direkten Zugriff zu immer wichtiger werdenden spezifischen Informationen über kontaminierende Mikropartikel zur Verfügung zu stellen. Damit es den Kunden der rap.ID möglich wird, selbst, schnell und sicher, die für die Partikelminimierung richtigen Schritte einzuleiten.


Prävention statt Schadensbegrenzung

Das von rap.ID patentierte Verfahren ist weltweit die einzige Alternative zu den herkömmlichen, kostenintensiven, manuellen Systemen. Es ermöglicht erstmals die vollautomatisierte, quantitative und qualitative Materialbestimmung von Partikeln ab 0,5 µm. Die statistisch relevante Bestimmung von hunderten bis tausenden verunreinigenden Partikeln wie z.B. Polypropylen, Hautschuppen oder Proteinaggregaten lässt ein rasches Erkennen der Hauptkontaminationsquelle zu.

In der Herstellung flüssiger injizierbarer Medikamente führt eine Kontamination des Produktes mit Partikeln aufgrund regulatorischer Vorschriften zur Vernichtung ganzer Chargen. Fremdpartikelstudien zur Erteilung einer Zulassung eines neuen Medikamentes dauern mit herkömmlichen Methoden oft mehrere Monate. Mit den Particle Explorern können diese qualifiziert innerhalb kurzer Zeit durchgeführt und validiert werden. Bei Produkten wie z.B. Halbleiter- oder Festplatten haben Partikelverunreinigungen erhebliche Qualitätseinbußen und Verringerung der Produktionsausbeute zur Folge. In jedem Fall entstehen wirtschaftliche Schäden, die in Millionenhöhe gehen können. Particle Explorer minimiert die Wahrscheinlichkeit einer unerwünschten Kontamination und beschleunigt die Zulassung von neuartigen Medikamenten.

Silikonschichtuntersuchungen

Gefüllte Spritzen und Karpulen sind ein sehr dynamisch wachsender Markt. Mit dem Layer Explorer von rap.ID lässt sich ein entscheidender Qualitätsparameter, die Homogenität und Dicke der Silikonisierung bestimmen. Die neuartige Technologie des Layer Explorers ermöglicht es nanometergenau die Dicke und Verteilung einer Silikonschicht in Glas- oder Plastikspritzen zu messen, ohne die Spritze oder die Silikonisierung zu beeinflussen. Dadurch ist es erstmalig möglich die optimalen Silikonisierungsparameter zu Bestimmen und gleichzeitig die ausreichende Beweglichkeit des Stopfens zu gewährleisten.